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Am 1. Mai 2022 verabschiedete DB-Regio Baden-Württemberg die Dieseltriebzüge der Baureihe 628 in den Ruhestand im „Ländle“. Fast genau 34 Jahre zuvor, ab dem 29. Mai 1988 kamen erstmals diese Triebzüge der Baureihe 628/928.2 vom Bahnbetriebswerk Kempten aus ins Donautal. Mit dem Ende der durchgehenden Eilzüge Ulm – Freiburg, übernahmen die Triebzüge dieser Baureihe den Verkehr auf dem nichtelektrifizierten Streckenabschnitt von Neustadt im Schwarzwald nach Ulm. Mit dem 628er sollten die von der Stilllegung bedrohten Streckenabschnitte Neustadt -  Donaueschingen und Tuttlingen – Sigmaringen gerettet werden. Es gab auch einen neuen „Qualitätsnamen“ für diese neuen Züge, „RegionalSchnellBahn“ RSB. Zwischen Neustadt und Donaueschingen gab es nun einen Stundentakt, alle 2 Stunden ging die Fahrt weiter durchs Donautal nach Ulm. Die Züge der anderen Stunde verkehrten ab Donaueschingen weiter über Villingen bis Rottweil. Um die Jahrtausendwende  übernahmen die neuen Neigetechniktriebzüge der Baureihe 611 in Ulm viele Leistungen der Baureihe 628, doch immer wenn es Probleme gab, kam der 628er wieder zurück. Lange Zeit beschränkte sich der Einsatz auf die Regionalbahnen im näheren Umfeld von Ulm. Mit der Übernahme dieses Verkehrs durch die Hohenzollerische Landesbahn bzw SWEG sollte das Ende der Baureihe 628 in Ulm kommen. Doch auch die Baureihe 611 stand vor ihrem Ende und so kamen aufgrund von Fahrzeugmangel die 628er auch wieder häufiger über Sigmaringen hinaus ins Donautal. Erst die Betriebsaufnahme des elektrischen Zugbetriebs auf der Südbahn im Dezember 2021 bedeutete das sichere Ende dieser Baureihe in Ulm. Anfangs mussten die letzten Züge dieser Baureihe auch noch ausgefallene E-Züge ersetzen und auch ins Donautal kamen sie bis zuletzt immer mal wieder. Seit April ist nun aber Schluss und am 1. Mai 2022 folgte die offizielle Abschiedsfahrt von Ulm über Aulendorf, Sigmaringen durchs Donautal in den Schwarzwald nach Triberg und von dort zurück über die Bodenseegürtelbahn und Friedrichshafen nach Ulm.  Die ersten  12 Triebzüge der Baureihe 628.0 wurden bereits 1974 in Dienst gestellt. Im Unterschied zu den später folgenden Fahrzeugen, waren bei der Baureihe 628.0 beide Wagen motorisiert. 1981 folgte 3 weitere Fahrzeuge mit der Baureihenbezeichnung 628/928.1. Bei diesen Zügen gab es schon einen motorisierten Wagen mit der Bezeichnung 628 und einen Steuerwagen mit der Bezeichnung 928. Ab den 1980er Jahren wurden alle diese Vorserienzüge beim Bahnbetriebswerk Kempten eingesetzt und bis 2007 ausgemustert. Ab 1986 ging es dann endlich in Serie mit der Baureihe 628/928.2. Schon äußerlich sind die Serientriebzüge von den Vorserienfahrzeugen deutlich zu unterscheiden. In den 1990er Jahren wurden 5 Triebzüge für die Steigungsreiche Strecken in Rheinland-Pfalz mit 2 Motorwagen geliefert diese Triebzüge erhielten die Baureihenbezeichnung 628.9/629. In den letzten Jahren wurden die Fahrzeuge auch von Ulm aus auf der Donautalbahn eingesetzt, nachdem sie ihr ursprüngliches Einsatzgebiet in Rheinland-Pfalz verloren hatten. Wir zeigen hier einen 2teiligen Rückblick auf die Baureihe 628. Anfangs die Abschiedsfahrt vom 1. Mai 2022 mit den beiden mintgrünen Triebzügen „ Anna“ 628 436/628 526 und „Maria“ 628 486/628 673 und im 2. Teil eine Auswahl an Bildern von Triebzügen der Baureihe 628 im Donautal aus den letzten Jahren.

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